Die Polizei hat mir verboten, meine Flyer zu verteilen und hat sie beschlagnahmt.


Auf der Schülerdemo am 05.12.2025 am Halleschen Tor gegen die Wehrpflicht:

Angeblich würde ich gegen das Pressegesetz verstoßen, weil meine Flyer kein Impressum trügen. Der Link zu meiner Webseite, auf der meine Adresse steht, würde nicht ausreichen. Ich hätte jetzt zwei Optionen: Das Verteilen sein zu lassen oder eine Anzeige zu bekommen und Post von der Staatsanwaltschaft. Wo das steht, brauche er mir nicht zu zeigen, ich könnte mir einen Anwalt nehmen, der mir das erklären würde. Wenn ich annehme, wir würden im Faschismus leben, dann gelte eben das Recht des Stärkeren.
Ich: “Da kommen wir der Sache schon näher!”
Den Flyer gab er mir zurück.

Ich verteile natürlich weiter.

Ein kleiner dicker Polizist kommt auf mich zu:
„Sie sind jetzt in ihrer Freiheit eingeschränkt.”

Er spricht einen anderen Polizisten an, der mich bewachen solle.

Er: “Haben Sie Ihren Ausweis dabei?”
Ich: “Ich beantworte keine Fragen!”
Er: “Das müssen Sie auch nicht! Ich wollte nur wissen, ob Sie Ihren Ausweis dabei haben.”
Ich: “Ich beantworte keine Fragen.”
Pause.
Ich: “Wie ist es für den Faschismus zu arbeiten?”
Er weiß nicht, was er sagen soll und ringt um die richtigen Worte.
Ich: “Sie müssen auch keine Fragen beantworten!”
Er: “Wir leben in einem Rechtsstaat!”
Ich belustigt: “Daran glauben Sie wirklich?”
Er: “Ja, daran glaube ich! Ich stehe dafür, dass Sie hier Ihre Meinung sagen dürfen!”
Ich: “Ja offensichtlich nicht! Sie verbieten mir das Flyerverteilen!”
Er: “Ja, das ist ein Verstoß gegen das Pressegesetz! Es gibt Gesetze und Verordnungen!”
Ich: “Das Ermächtigungsgesetz war auch ein Gesetz.”
Er: “Das waren damals andere Zeiten.”
Ich: “Es ist jetzt wieder so!”


Der kleine dicke kommt zurück:
“Sie folgen uns jetzt zum Streifenwagen und da werden ihre Personalien aufgenommen!”

Zu dem anderen Polizisten:
“Du führst ihn jetzt dahin.”
Ich zu dem anderen Polizisten: “Ich komme freiwillig mit!”
Der andere: “Das ist gut, dann können wir das auch ohne Handfesseln machen!”
Er fässt mich trotzdem am Rücken an.
Ich: “Bitte fassen Sie mich nicht an!”
Er: “Ich berühre Sie kaum.”
Ich: “Ich möchte das nicht!”

Er macht es noch einige Schritte und lässt dann von mir ab.

Der Dicke zu einem dritten Polizisten: “Spange! Ich brauch’ dich mal!”

Ich: “Hi Spange!”
Sie führen mich zu zwei hintereinander stehenden Wannen.
Ich zu Spange: “Sie leiden!”
Er: “Ich leide nicht! Wie kommen Sie darauf, dass ich leide?”
Ich: “Zusammengezogene Augenbrauen, die sich gegeneinander aufbäumen und Stirnfalten.”
Er: “Wie kommen Sie darauf, dass ich leide? Ich habe nur keine Lust, mit Ihnen hier rumzustehen!”
Ich: “Sag ich ja!”
Er: “Wie kommen Sie darauf, dass ich leide?”
Ich: “Er hier zum Beispiel hat einen ganz anderen Gesichtsausdruck! Er scheint genervt!” und deute auf meinen Abführer.

Der Abführer: “Ich bin nicht genervt, ich bin gelassen. Mir ist das völlig egal, dass Sie hier stehen und Sie in einer Maßnahme sind!” Dabei umspielt ein kaum wahrnehmbares Lächeln seine Lippen.
Ich: “Und da war jetzt Freude und Genugtuung.”
Er: “Sind Sie Hobbypsychologe oder was?”
Ich grinsend: “Nicht nur Hobby!”

Ich mache unterdessen meine Engelsflügelübung und stelle mir die Polizisten mit Engelsflügeln vor.

Spange: “Was glotzen Sie mich so an!?”
Ich lasse mich nicht aus dem Konzept bringen. Er wird noch unruhiger und wendet sich ab.
Ich ziehe einen Flyer aus der Tasche, den ich beim Verteilen auf der Demo eingesammelt habe und sage: „Der hier hat auch kein Impressum! Aber den verfolgen Sie nicht!“

Er: „Wir haben ja nicht gesehen, wie der verteilt wurde.“

Ich: „Ja, auf dem Auge sind Sie blind!“

Der Dicke kommt wieder: „Sie werden jetzt doch durchsucht.“ [Anfangs war das nur eine Drohung, um an meinen Personalsausweis zu kommen, aber den hatten Sie ja jetzt.]

Der Dicke weiter: „Dann nehmen wir Ihnen die Flyer weg und es wird entschieden, ob Sie weiter an der Demo teilnehmen dürfen.“

Ich amüsiert: „Und wer entscheidet das?“

Er nennt einen Dienstgrad.

Ich: „Kann ich den Namen haben, bitte?“

Er: „Den können Sie haben, später!“

[Ich bekomme ihn auch später nicht. Meine Feuerzeuge geben Sie mir auch nicht wieder.]

Ich werde durchsucht.

Spange: „Haben Sie irgendwas dabei?“

Ich sarkastisch: „Kokain und Waffen.“

Er: „Top Antwort!“ [Ich hoffe, das wird nicht der Anlass sein, die längst fällige Hausdurchsuchung zwecks Einschüchterung bei mir anzuordnen. Auf die warte ich schon lange…]

Ein Polizist in neongrüner Warnweste kommt:

„Sie bekommen ein Protokoll von uns, dass Sie durchsucht wurden und die Flyer beschlagnahmt wurden. Das können Sie unterschreiben, müssen Sie aber nicht. Wenn Sie nicht unterschreiben, unterschreiben wir es. Haben Sie das verstanden?“

Ich: „Ich beantworte keine Fragen.“

Er geht wieder.

Ich wende mich an Spange: „Nehmen Sie Antidepressiva?“

Spange: „Was ist denn das für eine Unterstellung?“

Ich: „Das war keine Unterstellung. Das war nur eine Frage“

Spange lässt sich jetzt länger darüber aus, dass das Diskrimminierung wäre und eine Unterstellung und überhaupt…

Ich: „Da scheine ich ja einen Nerv getroffen zu haben.“

Die junge Polizistin mischt sich ein: „Würden Sie auch einen Depressiven fragen, ob er Antidepressiva nimmt?“

Ich stutze und überlege, was Sie mir damit sagen will.

Ich: „Wieso nicht?“

Spange: „Dafür, dass Sie keine Fragen beantworten wollen, sind sie aber sehr gesprächig!“

Ich: „Ja, ich bin kommunikativ und beantworte trotzdem keine Fragen – das schließt sich ja nicht aus.“

Spange: „Dafür haben Sie aber schon viele Fragen beantwortet.“

Ich: „Ja, das ist die menschliche Psyche. Weil man erwartet, dass der andere nichts Böses will, antwortet man auf Fragen reflexhaft.“

Ein anderer blonder Polizist in neongrüner Warnweste kommt und fragt mich, ob ich die Protokolle unterschreiben will.

Ich: „ich beantworte keine Fragen.“

Er: „Wollen Sie einen Durchschlag haben?“

Ich: „Ich beantworte keine Fragen:“

Er: „Dann bekommen Sie keinen!“ Er murmelt irgendwas von „verweigert“ zu der Polizistin.

Dann trennt er doch zwei Durchschläge raus und legt sie auf meine Sachen.

Er: „Wenn Sie wollen, können Sie die mitnehmen.“

Die Polizistin als ich meine Sachen zusammen packe: „Können Sie das nicht schneller machen?“

Ich: „Ach, jetzt kann es Ihnen auf einmal nicht schnell genug gehen.“

Sie: „Nein, ich will hier nur nicht warten, bis Sie alles zusammengepackt haben!“

Ich: „Sag ich ja!“

Sie antwortet etwas, das ich vergessen habe.

Ich: „Das ist Widerstand im Faschismus:“

Sie: „Wieso bin ich Widerstand im Faschismus?“ [Faschismus scheint für Sie so normal zu sein, dass Sie das als Vorwurf auffasst.]

Ich: „Ich! Nicht Sie!“

ich verabschiede mich von meinen Leuten, weil ich schnell nach Hause will, um diesen Dialog aufzuschreiben, bevor ich ihn vergesse.

Insgesamt waren dort wirklich hauptsächlich junge Menschen. Ein paar Lehrer waren dabei und ein paar ältere. Eine ältere Dame las die Rückseite meines Flyers und verbeugte sich ehrfurchtsvoll vor mir. Ich schätze die Teilnehmerzahl auf 2.000. Die Klientel war hauptsächlich links (Antifafahnen waren auch dabei), aber das scheint eine der wenigen Gelegenheiten gewesen zu sein, an dem Rechte und Linke zusammen kamen. Der Pazifismus wird vom tiefen Staat aus taktischen Gründen immer ins linke Lager geschoben. Denn wenn wie geplant der weltweite Kommunismus herrscht, dann braucht es keine Kriege mehr, um die Menschheit zu unterdrücken.

Aber vergesst nicht: „Wer wählen geht [zwischen rechts und links oder aus auch immer], hat nicht verstanden, das wir in einer Scheindemokratie leben!“

Ich bin gespannt, wie die Sache weiter geht. Ich halte euch auf meinem Kanal: t.me/senoisuche auf dem Laufenden. Abonniere ihn, wenn du das noch nicht gemacht hast!

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Ich habe immer noch keinen Anwalt, dem ich vertraue. Soweit vertraue, dass ich weiß, er würde im Zweifel seine Zulassung riskieren gegen den tiefen Staat. Also bitte: Wer einen solchen integeren Anwalt kennt, der stelle bitte den Kontakt her!

Mein Flyer Deckblatt
Mein Flyer, Inneneiten
Mein Flyer Rückseite mit Impressum
Flyer ganz ohne Impressum, der auch auf der Demo verteilt wurde Vorderseite
Flyer ganz ohne Impressum, der auch auf der Demo verteilt wurde, Innenseiten
Flyer ganz ohne Impressum, der auch auf der Demo verteilt wurde, Rückseite
Polizeiprotokoll Teil 1
Polizeiprotokoll Teil 2

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Es grüßt, dein Uwe Krüger!

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